Geschichte der Bründlkirche

Die heilende Quelle und die erste Kapelle

Im Jahr 1686 wurde ein kranker Zimmermann durch das Wasser einer Quelle geheilt, die sich heute hinter dem Hochaltar befindet. Aus Dankbarkeit errichtete er ein Holzkreuz. 1691 entstand eine erste Kapelle mit einem Marienbild aus Mariazell. Zahlreiche Pilger besuchten fortan den Ort, um im Heilwasser zu baden und zu beten.

Erweiterungen und Neubau der Kirche

1759 ließ Pfarrer Malachias Schopper die Kapelle erweitern, 1761 wurde sie neu geweiht. Aufgrund der vielen Pilger begann man 1778 mit einem vollständigen Neubau, der 1792 fertiggestellt wurde. Auch später wurden bauliche Veränderungen vorgenommen, etwa die Turmaufstockung von 1905 bis 1907.

Neuere Entwicklungen und heutige Bedeutung

1958 wurde die Kirche zur einzigen Pax-Christi-Kirche im Mühlviertel geweiht. Seit 1975 dient sie als Gedenkstätte für Vertriebene aus der Pfarre Hohenfurth. 1986 wurde die Kirche umfassend renoviert und die Quellfassung erweitert. In den Jahren 2025 und 2026 erfolgte eine erneute Sanierung, bei der Feuchtigkeits- und Schimmelschäden behoben sowie Verputz und Bemalung wiederhergestellt wurden.

Zeitleiste

1686

Heilung eines Zimmermanns durch das Quellwasser; Errichtung eines Holzkreuzes.

1691

Bau der ersten Kapelle und Anlage einer Badegrube.

1759

Erweiterung der Kapelle durch Pfarrer Malachias Schopper.

1761

Neuweihe der Kapelle mit Schutzmantelmadonna.

1778

Beginn des Kirchenneubaus.

1792

Einweihung der neuen Kirche.

1875

Brandschaden am Hochaltar; Renovierung.

1905

Aufstockung des Turms; Herz-Jesu-Statue geweiht.

1958

Weihe zur Pax-Christi-Kirche im Mühlviertel.

1975

Gedenkstätte für Vertriebene aus Hohenfurth.

1986

Renovierung und Erweiterung der Quellfassung.

2026

Sanierung der Kirche: Behebung von Feuchtigkeitsschäden sowie Wiederherstellung von Verputz und Bemalung.